Tauchen Kroatien – Eine Faszination an der Adria

Mrz 4, 2020 | 0 Kommentare

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Wer Teil einer berauschenden Unterwasserwelt werden möchte, der braucht sich schon lange nicht mehr stundenlang in den Flieger setzen und bis ans andere Ende der Welt zu reisen. Auch eine einfache Autofahrt bis zum Ziel kann diesen Wunsch in Erfüllung gehen lassen. Kroatien hat sich mittlerweile für viele Taucher zum Ziel entwickelt. Entlang der Adria bekommen Unterwassersportler beim Tauchen in Kroatien die Möglichkeit, in die Welt der Fremde abzutauchen und ein Teil davon zu werden.

Eine enorme Artenvielfalt der Meeresbewohner sowie viele Spots, die sich garantiert ins Gedächtnis einbrennen, können Taucher in der Gegend Kroatiens entdecken.

 

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Sightseeing unter Wasser

Entlang der gesamten Küste gibt es unzählige Tauchbasen, die Touren zu diversen Tauchspots anbieten. Wer keine geführte Tour machen möchte, der kann in der Regel auch selbstständig auf Erkundungstour gehen. Zu entdecken gibt es an der Adria viel. Einige Schiffe sind im Laufe der letzten Jahrzehnte gesunken, die durch Taucher noch heute entdeckt werden können. Die Wracks liegen an der gesamten Küste verteilt und können, je nach Tiefe, auch von Tauchanfängern in den Blick genommen werden.

Neben den Wracks gibt es auch unterschiedliche Höhlen und Naturschutzgebiete, die es definitiv wert sind, in den Blick besichtigt zu werden. In den kroatischen Gewässern wird aufgrund der Vielzahl an Möglichkeiten und Sehenswürdigkeiten wahrscheinlich jeder Taucher auf seine Kosten kommen.

Das Wrack des Baron Gautsch gehört zu den beliebtesten Zielen für Taucher. Bei dem Wrack handelt es sich um ein Luxus-Passagierschiff, das im Ersten Weltkrieg in ein Minenfeld geriet und aufgrund dessen sank. Es liegt in einer Tiefe zwischen 28 und 40 Metern und ist daher nur für Fortgeschrittene und Profis zu empfehlen. Wer dieses Wrack gerne erkunden möchte, der nimmt am besten ein Schnellboot von Rovinj aus, mit dem die entsprechende Stelle innerhalb von 30 bis 40 Minuten erreicht wird. Wer hier auf eigene Faust auf Entdeckungstour gehen will, der benötigt eine Sondergenehmigung.

Auch Tauchanfänger bekommen in Kroatien die Möglichkeit, ein Schiffswrack zu sehen. Das 6 bis 32 Meter tief liegende Wrack der Platastis ist von mehreren Tauchbasen auf der Insel Krk gut erreichbar. Bei dem Wrack handelte es sich ursprünglich um ein Frachtschiff, das 1968 jedoch gegen einen Felsen krachte und dadurch zertrümmert wurde.

Ein weiteres Wrack, das zum Bestaunen einlädt, ist das Wrack der Ribolovac. Nahe bei Split gelegen, ist es eines der beliebtesten und bekanntesten Tauchspots dieser Region. Bei dem Wrack handelt es sich um ein ehemaliges Fischereischiff. Von der Insel Solta aus, ist diese Stelle sehr einfach und schnell zu erreichen und bietet Abenteuerpotenzial für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis.

Tauchen Kroatien – Höhlen

Taucher in Kroatien haben die Möglichkeit, viele unterschiedliche Höhlen zu entdecken. Besonders bekannt und beliebt ist die Plavnik Höhle. Nicht nur mit Tauchausrüstung, sondern auch mit Schnorchel lässt sich diese Höhle erreichen. Der Grund hierfür ist, dass sie direkt unter der Wasseroberfläche liegt, weshalb keine besondere Tauchausrüstung notwendig ist. Wer in diese Höhle eintaucht, der wird belohnt mit einem weißen Kiesstrand und einer unglaublichen Atmosphäre. Gelegen ist die Höhle und das gesamte Tauchgebiet zwischen Krk und Cres. Von Tauchschulen dieser Standorte ist die Höhle gut zu erreichen.

Eine weitere Höhle, die es wert ist, gesehen zu werden, ist die Bedova Buza. Genau genommen handelt es sich hier nicht um eine einzelne Höhle, sondern um vier Höhlen, die miteinander verbunden sind. In jeder einzelnen Höhle können die Taucher an die Oberfläche kommen und die Höhlen bewundern. Diese zeichnen sich insbesondere durch ihre ausgeprägten Stalagmiten und Stalaktiten aus. Ursprünglich war die Mittelmeermönchsrobbe in diesen Höhlen beheimatet.

Naturschutzgebiete und Riffs

Besonders bekannt bei Tauchern ist der Brijuni Nationalpark. Hierbei handelt es sich um eine Gegend, die von den gehäuften Touristenströmen bislang weitestgehend verschont geblieben ist. In dem Naturschutzgebiet gilt ein Fischfangverbot, wodurch die Artenvielfalt der Meeresbewohner enorm ist. Damit dies auch so bleibt, dürfen Taucher hier nur in geführten Touren in die Unterwasserwelt abtauchen. Besondere Vorerfahrungen oder ein bestimmtes Level sind hier zum Tauchen nicht notwendig.

Die Tauch-Hot-Spots Kroatiens

Die gesamte Adriaküste bietet Hot-Spots für Taucher. Besonders beliebt sind allerdings Novigrad, Vir und Umag. Aufgrund ihrer Vielzahl an Möglichkeiten und ihrer Vielfalt an Angeboten ist für jeden Taucher etwas dabei. Von allen Orten aus werden die bedeutendsten und interessantesten Tauchlocations angesteuert. An der gesamten Küste sind unzählige Tauchbasen stationiert, wodurch die Taucher in ausreichendem Maße betreut werden können.

Diese Meeresbewohner sind in Kroatien ansässig


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Je nachdem, in welcher Gegend sich der Taucher genau aufhält, können unterschiedliche Meeresbewohner beobachtet werden. Sicher ist aber, dass die Artenvielfalt an der kroatischen Adria außergewöhnlich ist.

Wer an der Magarina Susak taucht, der kann nicht nur eine gigantische Flora und Fauna entdecken, sondern auch Oktopusse und Seekorallen. An der Wasseroberfläche können in dieser Gegend häufig auch Meeresschildkröten beobachtet werden.
Besonders Selzine zieht mit seiner Farbenpracht viele Taucher an. Das Gebiet liegt zwischen Cres und Krk. Neben enorm großen Korallen können hier auch Drachenköpfe und Conger Aale beobachtet werden.

Im Gebiet Uvala Sredina können Taucher ebenfalls eine Vielfalt von Meerestieren bestaunen. Die dort gelegene 20 cm breite Spalte bietet für viele Unterwassertiere ein zuhause, weshalb sich dort die verschiedensten Lebewesen tummeln.
Auch Wracks haben immer eine ganz besondere Anziehungskraft für die Meeresbewohner. Neben Aalen können hier auch Hummer, Kuckuckslippfische und Mönchsfische beheimatet sein.

Tauchen Kroatien – Bootstauchgang


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Alle Tauchspots werden in Kroaten mit Booten angefahren. Da an der Adriaküste viele Tauchbasen stationiert sind, ist das Angebot an Ausfahrten entsprechend hoch. Nicht alle Basen fahren alle Spots an, bei einigen ist es regional beschränkt. Taucher können sich aussuchen, ob sie mit einem Speed-Boot zum Tauchspot gefahren werden oder die altmodische Variante wählen und somit gemächlich über das Wasser tuckern. Wem es nur um die Zeit unter Wasser geht, für den ist das Speed-Boot empfehlenswert. Wer jedoch das gesamte drum herum mindestens genau so liebt wie das Tauchen an sich, der sollte mindestens einmal den langsamen Weg wählen, um die gesamte Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

It’s Dive o‘ clock – die beste Zeit, um in Kroatien zu tauchen

Die besten Monate, um in Kroatien zu tauchen, sind Mai, Juni, September und Oktober. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich. Während im Zeitraum vor Mai die Sichtverhältnisse unter Wasser aufgrund der Algenblüte eher mäßig sind, bieten sich die Monate der Hauptsaison, Juli und August, aufgrund der Menschenmassen eher weniger zum Tauchen an. Der enorme Betrieb im Wasser in dieser Zeit führt dazu, dass die Fische, die sich dort normalerweise aufhalten, vertrieben werden. Wer zum Tauchen kein warmes Wasser braucht, der kann problemlos bis in den November hinein in Kroatien tauchen.

Jedes Abenteuer hat seinen Preis

Wer in Kroatien tauchen möchte, der muss nicht allzu tief in die Tasche greifen. Teuer wird es nur dann, wenn Sondergenehmigungen notwendig werden, um an den Orten tauchen zu können, die ohne ein entsprechendes Dokument nicht zugänglich sind. Dies ist allerdings nur dann der Fall, wenn man nicht mit einem Guide tauchen möchte. Privates Tauchen kostet rund 2400 Kuna.

Wer eventuell sogar im Urlaub seinen eigenen Tauchschein machen möchte, der sollte sich bereits vor der Abreise damit auseinandersetzen. Der Grund hierfür ist, dass es eine Vielzahl an Anbietern gibt, von denen einige seriöser und transparenter sind als andere.